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Gäuer Forum Schälismühle
Gäuer Forum Schälismühle

Emma und die Titanic

eine Aarwangerin reist mit

Titanic II Titanic II
Die neuste Theaterproduktion der Gäuer Spielleute könnte kaum aktueller sein, denn sie nimmt nicht bloss ein gegenwärtiges Thema auf, sondern ist sogar der Realität eine Spur voraus. Denn der australische Bergbau- und Tourismusmilliardär Clive Palmer will 2022 die Titanic 2, ein dem untergangenen Riesendampfer nachgebautes Schiff, in See stechen lassen.

Er hat vorausgesagt, dass er die Passagiere mit Kostümen der legendären Schifffahrt ausstatten und er selber an Bord gehen werde. Zudem behauptet er, dass ihm bereits einige Leute eine Million Dollar zugesagt hätten, um bei der Jungfernfahrt dabei sein zu können.

In diesem Sinne beginnt das neuste Freilichttheater der Gäuer Spielleute auf der Titanic 2. Wie Palmer geplant hat, bekommen die Passagiere Kostüme wie sie zurzeit um 1912 getragen wurden. Die Schiffsdirektorin lädt die Schiffskundschaft ein, nicht bloss die Kostüme anzuziehen, sondern sich auch in diese historische Fahrt zurückversetzt zu fühlen. Jede Person erhält eine bestimmte Rolle, um die damalige Geschichte nachzuspielen. Die Direktorin beginnt mit der Erzählung. Sie führt die Passagiere und das Publikum somit in die Welt der schicksalsträchtigen Fahrt der Titanic anno 1912.
Léontine Pauline Aubart (Ninette) Léontine Pauline Aubart (Ninette)
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Frau aus Aarwangen, Emma Sägesser. Als Zofe der Pariser Sängerin Léontine Pauline Aubart, als Künstlerin schlicht „Ninette“ genannt, wurde sie eingeladen ihre Madame auf dem Luxusdampfer zu begleiten. Ninette war die Geliebte des bekannten, steinreichen, aus der Schweiz stammenden „Kupferbarons aus New York“ Benjamin Guggenheim, der seine Angebetete der Familie in Amerika vorstellen wollte. Die professionelle Musicaldarstellerin Michaela Gurten aus Olten, konnte für die Rolle der Sängerin Ninette gewonnen werden.

Das Theaterstück erzählt aber auch die Geschichte von anderen Schweizern und Schweizerinnen, welche sich als 1. oder 3. Klasspassagiere ein Ticket erworben hatten. Auf unterhaltende Weise wird dem Publikum aufgezeigt, weshalb sie sich entschieden haben nach Amerika zu reisen.

Um nicht nur das grösste und sicherste Schiff der Welt, sondern auch schneller als sein vorgängig gebautes Schwesternschiff Olympic zu sein, drängte der Reeder Joseph Bruce Ismay den Kapitän Edward John Smith dem Dampfer alles abzuverlangen.
Titanic I Titanic I
Die Themen, wie der Anspruch auf ein luxuriöses Leben mit allen Schatten- und Sonnenseiten, und der Glaube an die Machbarkeit des Lebens durch den technischen Fortschritt, werden im neuen Stück auf dramaturgisch kreative Art dargestellt.

Wie die Gäuer Spielleute es schaffen werden „die Titanic 1 und Titanic 2“ vor der Schälismühle anzulegen, soll noch nicht verraten werden.

Auf jeden Fall freuen sich alle Mitwirkenden auf diese neue Herausforderung. Wie in den vorhergehenden Produktionen wird das Publikum auch dieses Mal mit Sicherheit gut unterhalten werden und zugleich genügend Gesprächsstoff erhalten.